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Dr. med M.Joh. Fontana - Facharztpraxis für Orthopädie - Albrechstr. 12 - 10117 Berlin Mitte
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Ellenbogen

Bei der Epicondylitis humeri radialis oder auch umgangssprachlich „Tennisarm“-oder „(PC-)Maus-Ellenbogensyndrom“ und beim „Golferellenbogen(Epicondylitis humeri ulnaris) handelt es sich um eine lokalisierte Entzündung und eine Erkrankung der Sehnen und Bänder unter Beteiligung der angrenzenden Muskulatur im Bereich der Streck- bzw. Beugemuskulatur des Unterarms und der Hand.

Viel häufiger als Tennis- oder Golfspieler erleiden diese Syndrome Handwerker, Mechaniker, Straßen- und Bauarbeiter oder Sekretärinnen. Generell betroffen sind auch jene Berufsgruppen, die den Computers als Arbeitsmittel nutzen. Die zunehmende Nutzung insbesondere der Maus des Computers führte in den letzten Jahren zu einer steigenden Anzahl an Patienten, die unter einem „Tennisarm“ leiden.

Diese sog. Tendopathien (= Sehnenentzündungen) entstehen zumeist auf Grund einer Ursache-Trias:

Es kommt zu charakteristischen Schmerzen, welche u.U. die Gebrauchsfähigkeit des betroffenen Armes und der Hand/ Finger erheblich herabsetzen, z.B. Aufdrehen einer Flasche, Kaffeetasse mit den Fingern halten etc.). Der Tennisarm tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf, am häufigsten im mittleren Lebensalter (30.- 50. Lebensjahr).

Tennisarm“- oder „(PC-)Maus-Ellenbogensyndrom“ wird überwiegend konservativ behandelt.

Behandlungsmethoden:

Speziell für Tennisspieler:

  1. Hinweis auf korrekte Schlagtechnik, gegebenenfalls durch (erneute) Trainerstunden.
  2. langsamer Trainingsaufbau
  3. konsequentes Aufwärmen und Dehnungs- Detonisierungsprogramm
  4. Eventuelles Wechseln des Schlägers, beispielsweise durch Benutzen eines flexibleren nicht so kopflastigen Schlägers.
  5. Leistungsorientierten Tennisspieler oder Hobbyspielern empfehlen wir unbedingt die Anpassung der Besaitung (z.B. vorgedehnte vibrationsabsorbierende Besaitung (spezielle „Tennisarm“-besaitung)

Prognose

Die Prognose ist in den meisten Fällen gut. Viele Patienten können durch konsequente konservative Therapie eine Operation vermeiden.

Welche der oben aufgeführten Therapien am wahrscheinlichsten hilft, muss individuell bestimmt werden. Z.T. sind kombinierte Therapien sinnvoll.