Home | Impressum | Rechtshinweise | Sitemap
Dr. med M.Joh. Fontana - Facharztpraxis für Orthopädie - Albrechstr. 12 - 10117 Berlin Mitte
Praxis | Praxisspektrum | Spezialgebiete | Kontakt | Links / Presse
Krankheitsbilder | Gelenke / Extremitäten | Handgelenk

Was ist eigentlich ein Karpaltunnelsyndrom?

Def.: Ein Karpaltunnelsyndrom (auch „CTS“ genannt) ist eine Einengung des Nervus medianus im sog. Karpalkanal des Handgelenkes.

Folgende Symptome können dabei auftreten: Zunächst meist nur leichte Kribbelgefühle und Missempfindungen der Fingerspitzen, evt. auch nur des Zeige- und Mittelfingers. Dadurch können kleine Gegenstände nicht mehr sicher gegriffen werden. Nächtliche Kribbelgefühle und und Aufwachen der Betroffenen. Durch Ausschütteln oder Reiben der Hand können Symptome (anfangs) gebessert werden. Im fortgeschritteneren Stadium kann sich (durch längere Druckschädigung) die  Muskulatur der Daumenballenmuskulatur zurückbilden.

Tinel-Zeichen: Beklopfen des Karpalkanals löst Kribbeln oder Schmerzen aus.

Phalen-Test: bei max. Beugung im Handgelenk werden nach ca. 1 min. zunehmende Missempfindungen ausgelöst.

Flaschen-Test: Eine Flasche kann mit der betroffenen Hand nicht richtig umfasst werden, da der Daumen nicht mehrweit genug abgespreizt werden kann. (Schwäche des sog. M. opponens)

Wichtige Unterscheidungsdiagnosen:

Kompression des Medianusnerven am unteren Oberarm oder im Bereich der Pronationsmuskeln des Unterarms; Immer muss auch die Halswirbelsäule in die Untersuchung mit einbezogen werden. (Sog. Kompressionssyndrome auf Höhe des 6. und 7. Halsnerven!)

Therapie:

 

Anmerkungen und Komplikationen: Rezidive (= erneutes Auftreten trotz Operation) sind möglich. Bei Frauen die sich in einer Schwangerschaft befinden oder bei denen Zyklusveränderungen bekannt oder sogar die Menopause, ggf. mit Wechseljahrsbeschwerden beginnt, wird häufiger ein (oft vorübergehendes) CTS beobachtet. Hier sollten zunächst in jedem Fall nur konservative Maßnahmen angewendet werden.