Die Kinesio-Taping-Methode® wurde bereits in den
Kenzo wollte durch spezielle Materialien und durch eine spezielle Anlagetechnik, die er mittels kinesiologischer Tests entwickelt hatte, körpereigene Heilungsprozesse unterstützen ohne natürliche, physiologische Bewegungen einzuschränken. Denn im Gegensatz zu normalen Tape-Verbänden, die stabilisieren und funktionell ruhig stellen sollen, wurde das Kinesio-Tape den Eigenschaften der Haut nachempfunden (u.a. dehnfähig) und übermittelt dadurch positive sensorische Informationen an den Körper. So passt es sich der physiologischen Bewegung von Muskulatur und Gelenken an. Ziel der Therapie ist es also, nicht Bewegungen einzuschränken, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskulatur wieder herzustellen und daraus folgend endogene Steuerungs- und Heilungsprozesse zu aktivieren.
Einseitige Fehlhaltungen und Fehlbewegungen führen zu Muskelverspannungen und Schmerzen. Durch das Kinesio-Taping wird sehr häufig ein schmerzlindernder Effekt erreicht durch eine
Durch die Materialeigenschaften wird das Kinesio-Tape bereits wenige Minuten nach Anlage nicht mehr als störend empfunden. In den ersten 3-5 Tagen wird die Hauptwirkung des Tapings erwartet.
Mit dem Tapeverband kann man wie gewohnt duschen, saunieren und Sport treiben, da es wasserresistent ist. Allergische Reaktionen werden - im Vergleich zu herkömmlichen weißen oder braunen Pflastern - nur sehr selten beobachtet.
Das Kinesio-Taping fällt nicht unter die verordnungsfähigen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muss von deren Patienten selbst getragen werden. Die Kosten variieren durch den zeitlichen Aufwand und die Menge des verwendeten Materials und liegen zwischen
Für Patienten der privaten Krankenkassen werden diese Kosten voll übernommen.