Chirotherapie heißt übersetzt „mit der Hand behandeln“. Bekannt waren Zug- und Hebegriffe zur Linderung von Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen schon den altägyptischen Priesterärzten. Auch Hippokrates (um 400 v. Chr.) arbeitete chirotherapeutisch. Wiederentdeckt wurde diese Methode Ende des 19. Jahrhunderts in den USA durch Farmer A.T. Stills. Er begründete 1884 schließlich die „Schule für Osteopathie“ (wörtlich „Knochenleiden-Schule“). Fast gleichzeitig entwickelte der Kolonialwarenhändler D.D. Palmer eine Grifftechnik zur Wirbelsäulenbehandlung, die „Chiropraktik“, welche in Europa schneller Fuß fassen konnte als die Osteopathie. Heute steht die Chirotherapie auch in Deutschland auf dem Lehrplan Humanmedizinischer Fakultäten so mancher Universität. Sprachlich wird unterschieden: Ärzte dürfen die Bezeichnung „Manuelle Medizin“ oder „Chirotherapie“ im Praxisschild führen, wenn Sie eine entsprechende Zusatzqualifikation mit Prüfung absolviert und mehrjährige klinische Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen können; Physiotherapeuten sind „Manualtherapeuten“ und Heilpraktiker betreiben „Chiropraktik“ (s.a.u.).
Dauerhaft falsche Belastungen im Alltag, z.B. Fehlhaltungen des Körpers und abgewinkelte Kopfhaltungen während PC-/ Notebookbedienung; langandauernde einseitige Sitzhaltungen, falsche Kopfhaltung beim Autofahren; „eingeknickte“ Kopfhaltung beim Schlafen - evt. in Verbindung mit Zugluft; auch starker seelischer Druck und Stress sowie Unfälle können Verhärtungen und Verkürzungen der Muskulatur bewirken. Ausgelöst wird evt. so eine Druckvermehrung einzelner Wirbelsäulengelenke. Durch eine nicht an die Belastbarkeit eines Wirbelsäulengelenkes angepasste Druckvermehrung kommt es dann zwischen den Gelenkflächen zu Verhaftungen. (Dies ist physikalisch am ehesten mit dem Verhaften von nassen Glasscheiben zu vergleichen. Ähnliches geschieht auch, wenn nasse Trinkgläser, die fest ineinander geschoben wurden, verhaften und dann in ihrer Bewegung "blockiert" sind. )
Kein Gelenk, welches in der Definition der Manualmedizin "blockiert" genannt wird, ist jemals wirklich "ausgerenkt". Das Ausrenken z.B. eines Halswirbels im anatomischen oder im chirurgischen Sinn wäre eine sehr schwere Verletzung, die häufig nicht mit dem Leben vereinbar ist. Insofern wird bei der Chirotherapie niemals ein Gelenk wirklich „eingerenkt“! Wenn eine solche "Blockierung" Schmerzen, Bewegungsverlust oder andere Störungen verursacht, kann sie durch die ärztliche Handgrifftechnik beseitigt werden. Dies ist weniger gefährlich als viele Medikamente und schneller als einfaches Abwarten.
Warum kommt es bei der Therapie zum "Knacken"?
Warum "knackt" es nicht immer?
Bei der chirotherapeutischen Manipulation des Arztes kommt es meistens, aber nicht immer zu einem hörbaren "Knack"- Phänomen. Dies tritt auf, wenn die Gelenkflächen, die bei einer Blockierung durch einen dünnen Film aus Gelenkflüssigkeit miteinander verhaftet sind, impulsartig voneinander getrennt werden. Auch wenn in das Gelenk keine Luft einströmt, so ist doch dieses Knacken mit dem Geräusch vergleichbar, welches beim ersten Öffnen einer Orangensaftflasche oder eines Marmeladenglases auftritt. Einerseits ist das Geräusch ein Hinweis für Patient und Arzt, daß die Blockierung gelöst wurde. Andererseits kann eine "De-Blockierung" aber auch geräuschlos erfolgen, z.B. wenn sie langsam durch eine Mobilisierung erreicht wird. Die Entscheidung über die jeweils günstigste Behandlung liegt beim Arzt. Er wird sich aus Diagnostik und Erfahrung für das jeweils schonendste und effektivste Verfahren entscheiden.
Ist die Chirotherapie gefährlich?
Vorweg sei gesagt: auch wir Ärzte sind nur Menschen! Fehler können daher nicht kategorisch ausgeschlossen werden. In der Hand eines vollständig manualmedizinisch weitergebildeten Arztes (unsere Praxis verfügt über die erforderlichen Zertifikate und nimmt regelmäßig an sog. „Refresherkursen“ teil!) ist daher das Risiko einer Verletzung oder Schädigung verschwindend gering. Unsere heutige Technik der "sanften Manipulation" nach mobilisierender Probebehandlung, mit kleiner Kraft, kurzer Zeit und kleinem Weg in die freie Richtung lässt ein hohes Mass an Kontrolle zu. Gelegentlich kann es als Reaktion auf die Chirotherapie zu Schmerzen im Sinne eines Muskelkaters kommen, die entsprechend auch wieder verschwinden. Die Häufigkeit von sogenannten "Zwischenfällen" einschließlich kurzfristiger Symptomverstärkung liegt in der Größenordnung von 1: 3 bis 5,6 Millionen Behandlungen. Im Verhältnis dazu verursachen z.B. die Rheuma-Schmerzmittel, die vielfach für die Blockierungsschmerzen verwendet werden, jährlich in Deutschland noch etwa 7000 Todesfälle (durch Magenblutungen und andere Unverträglichkeitsreaktionen)!
Kann bei der Chirotherapie ein Bandscheibenvorfall ausgelöst werden?
Gelegentlich wird überlegt, ob ein Bandscheibenvorfall durch eine Manipulation ausgelöst werden kann. Ein Nachweis dafür liegt allerdings bisher in keinem einzigen Fall vor. Theoretisch könnte sich aber eine bereits vorgefallene Bandscheibe durch eine Manipulation an der Lendenwirbelsäule verlagern und einen Nerven einklemmen. An der Halswirbelsäule wenden wir in unserer Praxis übliche mobilisierende- und Traktions-/ Kompressionstechniken an, verzichten aber prinzipiell auf Rotationsmanipulationen. Es dient auch Ihrer Sicherheit, wenn wir Ärzte bei einer vermeintlichen „Blockierung“ in einem Zweifelsfall (z.B. Verdacht auf Bandscheibenvorfall) ggf. eine Manipulation aufschieben und andere Therapien vorschlagen bzw. auf vorangehende, weitere (z.B. bildgebende) Diagnostik bestehen.
Wie oft darf man "manipuliert" werden?
Leiern die Gelenke nicht aus?
Aus rein anatomischen Gründen gibt es keine Begrenzung der Behandlungshäufigkeit. Unsere Behandlungstechniken zur Lösung von Blockierungen werden streng im freien Bewegungsbereich des Gelenkes durchgeführt, nach den Prinzipien der "sanften Manipulation, nur in die freie Richtung. Aus diesem Grund kann es nicht zu einem "Ausleiern" des Gelenkes kommen. Auch wenn der Vergleich sicherlich hinkt: beim Rückwärtseinparken drehen die meisten Menschen den Hals weiter, als dies bei einer korrekten manualmedizinischen Manipulation geschieht. Bei häufigen Wiederholungen im Auftreten der Blockierungen muß Ihr Arzt allerdings nach einer übergeordneten Ursache für die Blockierungen suchen. Häufige Manipulationen des gleichen Gelenkes sind somit keinesfalls gefährlich, meist aber aus medizinischer Sicht unsinnig.
Wie kann ich mich vor neuen "Blockierungen" schützen?
Unfälle können natürlich meist nicht vermieden werden, unfallbedingte Blockierungen daher auch nicht! Bei den sehr häufigen Blockierungen durch eine Fehlbelastung im Alltag liegt es oft an der nicht ausreichenden Muskulatur, an falschem Schuhwerk, an einer Beinlängendifferenz, an zu wenig (oder einseitig belastenden) Bewegungen oder an einer ungünstigen Arbeitsposition. Hier hilft eine Überprüfung und Umorganisation des Arbeitsplatzes (siehe Ergonomie des Arbeitsplatzes) und regelmäßiges Training, welches allerdings angepaßt und auflockernd (insbesondere im Schulter-/Nackenbereich), keinesfalls überfordernd sein sollte. In kontrollierten internationalen Studien hat sich herausgestellt, dass ein tägliches, etwa zweistündiges, zügiges Gehen (z.B. "Walking" oder „Nordic Walking“) eine erhebliche Stabilisierung der Wirbelsäulenmuskulatur bewirkt und vor Wiederholungen schmerzhafter Blockierungen schützt. Interessanterweise gilt das nicht nur für die Lendenwirbelsäule, sondern auch für die Hals- und Brustwirbelsäule! Bei starkem seelischen Druck treten neben muskulären Verspannungen auch Gelenkblockierungen auf. Sofern der Druck nicht anderweitig behoben werden kann, hilft ein Entspannungstraining (z.B. autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Yoga, Qi Gong und/oder Psycho- (Gesprächs-) therapie).
Am besten werden Blockierungen also verhindert durch insgesamt angepaßte Bewegungen des Körpers mit einem ausgewogenen Verhältnis von Kräftigung und Dehnung der Muskulatur sowie ein gutes seelisches Gleichgewicht!
Welche Fernwirkungen können durch "Blockierungen" verursacht werden?
Besonders Blockierungen an den Kopfgelenken und im Lendenwirbelsäulen-/ Kreuzbeinübergang (=Kreuzdarmbeingelenke/ ISG) können auch Fernwirkungen verursachen.
Im Fall der Kopfgelenke sind dies eine Reihe von Reaktionen im Kopfbereich wie Kopfschmerz, migräneartige Zustände, Ohrgeräusche (z.B. Tinnitus), Schwindel, Hörminderungen, Sehstörungen, Blutdruckregulationsstörungen oder Formen des Gesichtsschmerz´. Bei Kleinkindern können Kopfgelenksblockierungen zu Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten ( z.B. sog. "ARDS" und sog. "KISS") führen. Dies muß allerdings im Einzelfall sorgfältig geprüft werden, natürlich kann die Manualmedizin nicht alle Leiden heilen.
Blockierungen in der unteren LWS oder ISG verursachen oft Schmerzen im Bein, die einer Nerveneinklemmung durch einen Bandscheibenvorfall sehr ähnlich sind. Etwa 98% dieser Beinschmerzen sind "Pseudoischias"- Beschwerden und glücklicherweise "nur" auf eine Blockierung zurückzuführen, nur weniger als 1% sind echte Vorfälle. Auch scheinbar unerklärliche Leisten-, Hüftgelenks- oder Knieschmerzen sind oft Folgen einer solchen Blockierung.
Schmerzen vor dem Herzen signalisieren glücklicherweise nicht immer den drohenden Herzinfarkt, sondern sind häufiger Folge von Blockierungen von Zwischenwirbelgelenken der Brustwirbelsäule und/oder Rippengelenken!
Wer darf Chirotherapie ausführen, manipulieren, "knacken"?
Nach gesetzlicher Regelung sind Manipulationen in Deutschland dafür weitergebildeten Ärzten vorbehalten. Diese Ärzte nennen sich nach staatlicher Anerkennung "Chirotherapeuten" oder Manualmediziner. Andere Techniken der Manuellen Medizin, wie die langsamen Mobilisierungen, können auch von weitergebildeten Physiotherapeuten mit dem Zertifikat "Manuelle Therapie" ausgeführt werden. Diese werden nach ärztlicher Verordnung tätig.
Bei Heilpraktikern wird die sogenannte "Chiropraxis" toleriert, für Patienten besteht hier jedoch auch bei eindeutigem Fehler nicht unbedingt Schadensersatzanspruch.
Wir arbeiten mit ausgesucht kompetenten Physiotherapeuten und Krankengymnastik-Praxen in Berlin-Mitte und anderen Stadtteilen in Berlin und Brandenburg zusammen und empfehlen diese gern. Sie decken ein weites Feld an Therapieverfahren ab. Selbstverständlich darf aber der Patient auch mit einer Heilmittelverordnung zu der Praxis seines persönlichen Vertrauens gehen.
Eine wichtige Therapieverordnung bei uns in der Orthopädie stellt die Manuelle Therapie (s.o.) dar - nicht zu verwechseln mit Massagen oder reiner Krankengymnastik - die eine Fortsetzung und Erweiterung der ärztlichen durchgeführten Manuellen Medizin ist und i.d.R. sehr effektiv sein kann.
Randbemerkung in ärztlicher Sache:
Die Gesundheitsreformen und engen Auflagen der gesetzlichen Krankenkassen gestatten uns Ärzten immer weniger Budget (in €uro) zur Verordnung für sog. Heilmittelverordnungen an die Patienten. Diese betragen bei den Primärkassen (AOK´s, IKK´s und BKK´s) gegenwärtig pro Patient pro Quartal ca. 27,- €uro (siebenundzwanzig!). Bei den Ersatzkassen wie TK, DAK und Barmer usw. liegt das Budget bei ca. 30 €uro. Tendenz: sinkend!
Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir Fachärzte nach Therapiedringlichkeit und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten entscheiden und dieses Budget über das Quartal aufteilen müssen. Dies dient auch der Vorsorge vor sog. Regresszahlungen durch die Krankenkassen, welchen jeder Arzt entgehen möchte. Leider hat dies zur Folge, dass Patienten auch bei gutem „Anschlagen“ der ersten Therapieserie oft keine Zweitverordnung erhalten können, weil das Budget des Arztes eine Zweitverordnung aus Wirtschaftlichkeitsgründen - nicht mehr gestattet. Wir Ärzte sind vom Sozialgesetzbuch (SGB) zu wirtschaftlichem Handeln sogar ausdrücklich verpflichtet! Wir empfehlen daher in solchen Situationen durchaus, dass Patienten ggf. mit dem Physiotherapeuten über die Fortsetzung der (erfolgreichen) Therapie z.B. zum Selbstkostenpreis sprechen.
Auch Osteopathie und Cranio-Sakrale Therapien (s.u.) können neben der allgemeinen Krankengymnastik wertvolle Therapieergänzungen darstellen. Mehr als eine „normale Massage“ stellen Tuina (ursprünglich aus China) und Shiatsu (aus Japan) oder Akupunktmassage nach Penzel dar. Alle diese Therapien haben ihre Berechtigung und sind besonderen Beschwerden vorbehalten. Bitte beachten Sie, dass die zuletzt genannten Therapien nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden und daher Selbstzahlerleistungen sind. Diese Leistungen werden von hochspezialisierten Therapeuten erbracht, die viel Geld und Zeit in diese Ausbildungen investiert haben. Eine angemessene Vergütung für diese Behandlungen sollte für jeden Therapeuten (und für jeden Patienten) auf der Grundlage der Gebührenordnung eine Selbstverständlichkeit sein. Heilmittelverordnungen durch die gesetzlichen Krankenkassen für die o.g. Behandlungen sind jedoch keine angemessene Ersatzvergütung für den Therapeuten. Zudem ist es auch gesetzlich untersagt, Kassenrezepte zu einem anderen Zweck als dem auf der Heilmittelverordnung bestimmten (z.B. Manuelle Therapie oder Krankengymnastik) zu verwenden. (Physiotherapeuten, welche daher 1-2 Osteopathiesitzungen gegen 6 Krankengymnastikverordnungen mit/ohne Fango „verrechnen“ würden damit Abrechnungsfehler begehen, die von den gesetzlichen Krankenkassen geahndet werden. Wir unterstützen diese Praktiken auch nicht.
Darüber hinaus halten wir Ärzte die Gymnastik am Gerät für unverzichtbar, um ein korrektes Rumpfmuskelkorsett zurückzugewinnen, z.B. nach langer Ruhephase, nach Bandscheibenvorfall, nach Osteoporosefraktur im Wirbelkörper- oder Extremitätenbereich oder nach langen Zeitabschnitten nur einseitig belasteter und überlasteter Muskulatur durch sitzende oder überwiegend stehende berufliche Tätigkeiten. Die Gymnastik am Gerät sollte in Einrichtungen stattfinden, die z.B. auch über computergestützte Muskelfunktionsanalysegeräte verfügen. Mit Hilfe dieser Instrumente können die Muskulaturdefizite der Patienten erfasst und anschließend abgearbeitet werden. Ein Therapeut sollte Ihnen dabei gerade zu Anfang unbedingt zur Seite stehen.
Osteopathie
Der Name bedeutet „Knochenleiden“, die Methode stammt ursprünglich aus den USA (s.o.). Alle Elemente des Körpers sollen beweglich sein, so auch die eigentlich „festen“ Schädelknochen und die inneren Organe, welche aus diesem Grunde vom Osteopathen mit in die umfangreiche Diagnostik einbezogen werden. Der Osteopath konzentriert sich - im Gegensatz zum Chirotherapeuten und/oder (den meisten) Orthopäden - nicht allein auf die Behandlung der Wirbelsäule. Über die Verbesserung der Beweglichkeit werden somit auch weitere Funktionen wie Durchblutung, Atmung, Stoffwechsel, Entgiftung und Gesamtregulation des Körpers angeregt. Ein Teil der Osteopathie ist die Cranio-Sacrale-Therapie (Cranium=Schädel; Sakrum= unterstes Ende der Wirbelsäule). Ein Schüler von Still (s.o.), W.G. Sutherland, begründete diese Therapie, die auf der Annahme beruht, dass der Schädel nicht einen starren Schutzhelm für das Gehirn darstellt, sondern, dass die zahlreichen Einzelknochen des Schädels ganz bestimmte rhythmische Eigenbewegungen darstellen. Diese sind ertastbar. Liegen Störungen der Beweglichkeit des Craniums vor (z.B. bei Kindern nach Zangen- oder Saugglockengeburten) können solche Störungen Ursache für motorische und psychische Entwicklungsrückstände, verzögerter Laufbeginn, Lernschwierigkeiten, Augenprobleme, Zahnfehlstellungen u.a. sein.
Den Osteopathen können Patienten mit Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates genauso aufsuchen, wie Menschen mit langwierigen Kopfschmerzen, Unterbauchschmerzen oder anderen Beschwerden eine ausreichende schulmedizinische Diagnostik bei Ihrem Arzt sollte zuvor erfolgt sein. Die Behandlung und ihre Techniken sind zumeist sanft, schmerzfrei und sehr intensiv (30 min. 90 min. Termine sind nicht ungewöhnlich!). eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt nicht! Die Osteopathie ist eine reine Privatleistung.
Applied Kinesiology (auch “AK”)
Wörtlich übersetzt bedeutet es „angewandte Bewegungslehre“. Diese Methode - vom Chiropraktiker G. Goodheart in 1960er Jahren in den USA eingeführt ist ein Diagnoseverfahren, welches durch verschiedene Muskeltests Rückschlüsse auf körperliche Krankheiten zieht. Goodheart entdeckte einen Zusammenhang zwischen einzelnen Muskeln und bestimmten Organerkrankungen. Mit erkrankten Organen korrespondierende Muskeln waren gegenüber den anderen Muskeln signifikant schwächer ausgebildet. Dabei liegt der Wechselbeziehung „schwacher Muskel erkranktes Organ“ das Meridiansystem der chinesischen Akupunktur zugrunde. Nach Austestung von Muskel (und Organ) kann durch die Mikronährstoffmedizin und Zufuhr des jeweiligen fehlenden Feinstoffes (z.B. Vitamin, Mineral- oder Spurenelements, Aminosäure oder Fettsäure usw.) der Muskel wiederum „stark gemacht werden“. Die AK ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

