TENS steht für Transkutane elektrische Nervenstimmulation.
Die TENS-Therapie wurde erstmals 1967 in den USA angewandt. In den 70er Jahren wurde sie über Skandinavien nach Deutschland eingeführt.
Gegenüber anderen elektrischen Verfahren zeichnet sich die TENS durch die individuellere, patientennähere und gleichzeitig therapeuten-unabhängige Anwendung in häuslicher Umgebung aus.
Die Wirkung von TENS ist nicht mit der von sog. "Reizstrom" oder "Interferenzstrom" oder "Hochfrequenzstrom" zu vergleichen.
Es handelt sich dabei um "Niederfrequenten Strom" zwischen 1-200 Herz. Die schmerzlindernde Wirkung kann durch fünf Mechanismen erklärt werden.
Die analgesierende (schmerzlindernde) Wirkung kann bei chronischen, kausal nicht behandelbaren Schmerzzuständen eingesetzt werden. Beispiele sind u.a. Spannungskopfschmerzen; chron. Nacken- und Schulterverspannungen; sog. radikuläre- und pseudoradikuläre Wirbelsäulensyndrome, Rückenschmerzen; "Tennisellenbogen"; Neuralgien und Tumorschmerzen; Stumpf- und Phantomschmerzen (nach Amputation); chronische Gelenkverschleißerkrankung, z.b. Kniearthrose.
Die TENS-Therapie ist ein seit vielen Jahren bewährtes (und von den gesetzlichen Krankenkassen anerkanntes) Instrument in der Praxis eines orthopädischen Schmerztherapeuten. Unser freundliches Team weist Sie gern einige Male in das Gerät ein. Zusammen mit dem Arzt entscheiden Sie am Ende, ob Ihnen das Gerät für mehrere Monate zu Lasten der Krankenkassen verschrieben wird.
Das Tragen eines Herzschritters ist die einzige absolute Kontraindikationfür die TENS-Therapie.
Da dies völlig unökonomisch und defizitär wäre, muß - obwohl für viele Pat. in der Vergangenheit sehr hilfreich - darauf verzichtet werden. Z.T. werden diese sehr guten Therapien noch in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen durchgeführt.
Die Abkürzung >Laser< heißt „Light Amplification by the Stimulated Emission of Radiation“ und bedeutet übersetzt eine stark gebündelte, energiereiche Lichtquelle. Je nach Wellenlänge des Laserlichtes dringen hohe Energiemengen unterschiedlich tief oder oberflächlich in die Gewebeschichten ein. Unser Halbleiterdiodenlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 810 bzw. 980 Nanometer. Die Wirksamkeit des Verfahrens ist gut untersucht und dokumentiert. hochwirksame Schmerztherapie
Wie wirkt die Laserlichtenergie?
Durch Stimulation der Hautrezeptoren wird über eine Ausschüttung von Endorphinen (=schmerzlindernde körpereigene Stoffe) der Abfluß „verbrauchter“ Lymphflüssigkeit und Venenblut gesteigert.
Tiefenwirkung:
Durch Eindringen energiereichen Lichtes in tiefe Gewebeschichten kommt es in den erkrankten oder geschädigten Zellen zu einer nachhaltigen Stimulation der Stoffwechselaktivität und einer Steigerung der Eiweiß- und Enzymbiosynthese. Bindegewebsfasern und kleinste Blutgefäße bilden sich dabei neu. Blutgefäße werden dabei angeregt, die Durchblutung wird intensiviert.
Diese Biostimulation führt zu einer Regeneration des erkrankten Gewebes. Es kommt schon kurzfristig bei vielen zu einer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung.
Wo kann die Lasertherapie eingesetzt werden?
Die Schwerpunkte dieses modernen Verfahrens liegen in der Wund- und Schmerzbehandlung sowie im Bereich der Sportmedizin, z.b. bei Verletzungen und Überlastung. Aber auch bei chronischen Erkrankungen werden Erfolge erzielt.
Der Laser wirkt schmerzdämpfend, entzündungs-hemmend, abschwellend und gewebeheilend. Die Behandlung mit der Lasertherapie ist sanft, schnell und schmerzlos. Der Heilungsprozeß ist somit beschleunigt. Die Indikation ist daher recht weit gefächert.
Welcher Erkrankungen können behandelt werden?
Wie wird behandelt?
Es wird mit einem der derzeit modernsten Laser-Therapie-Geräte bei 7000 mW Leistung gearbeitet. 7000 mW sind eine effiziente, ausreichend starke Energie bei hoher therapeutischer Wirksamkeit auch bei tiefer gelegenen Behandlungsorten. 2 Wellenlängen (810 und 980 Nanometer) stimmulieren an unterschiedlichen Wirkorten: gleichzeitig werden sowohl oberflächliche Schmerzrezeptoren als auch tieferliegende Gewebestrukturen stimuliert.Die Methode ist frei von Schmerzen und ohne Nebenwirkungen behaftet. Eine Therapiesitzung dauert ca. 20 Minuten. Diese Sitzungen erfolgen im Abstand von 1-3 Tagen - bei i.d.R. 10-15 Behandlungen.
Sind Vorsichtsmaßnahmen erforderlich?
Bei Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen (keine direkte Strahlung in das Auge und obligates Tragen einer Laserschutzbrille) sind unerwünschte Wirkungen nicht zu erwarten. Kinder sind erst nach Wachstumsabschluß zur Laser-Therapie zugelassen.
Den gesetzlichen Krankenversicherungen ist eine Übernahme der Kosten vom Bundesaufsichtsamt untersagt.
Hauptindikationen sind sämtliche Muskelschmerzen; Verschleißbedingte Gelenkerkrankungen; Narbenkontrakturen; Verzögerte Knochenheilung; Chron. Rückenschmerzsyndrome.
Hauptindikation: alle Erkrankungen, bei denen Wärme für eine Verbesserung der Beschwerden sinnvoll erscheint. Z.n. chronische Verschleißerkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule; Rheuamtische Erkrankungen (jedoch nicht im akuten Schub); Myalgien und Sehnenerkrankungen usw.